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Arbeit im Weinberg | Lese | Kellertechnik
Bis der fertige Wein unseren Gaumen erfreut, hat er einen langen, komplizierten Entstehungs- und Reifungsprozess durchlaufen. Da wir von der Erziehung des Weinstocks über die Kellertechnik bis zur Flaschenabfüllung alle Arbeiten in Eigenregie erledigen, haben wir die bestmögliche Kontrolle über die Qualität unserer Weine.
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Arbeit im Weinberg | Lese | Kellertechnik
Arbeit im Weinberg
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Bei der Erziehung bevorzugen wir – wie in der Region üblich – den Drahtrahmen. Diese Methode garantiert eine gute Durchlüftung. In Verbindung mit einer frühzeitigen Entblätterung gewährleistet sie darüber hinaus einen geringeren Pilzbefall und damit gesunde Trauben. In der Bodenbearbeitung setzen wir auf Begrünung der Zeilen, wobei Gras und Roggen alternierend zum Einsatz kommen. Wir kontrollieren damit bis zu einem gewissen Maß den Wasserhaushalt im Weinberg und erzielen durch Mulchen der Begrünung einen höheren Humusgehalt der Böden, was sich entscheidend auf die Qualität auswirkt. Dünger wird den Reben frühzeitig im Jahr zugeführt, wobei sortenspezifische Erfordernisse Berücksichtigung finden und Fingerspitzengefühl gefragt ist. Der frühe Zeitpunkt garantiert gleichmäßiges Wachstum, führt damit zu geringerer Auswaschung der Böden und stellt sicher, dass der Dünger bis zum Beginn der Lese aufgebraucht ist. |
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Arbeit im Weinberg | Lese | Kellertechnik
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Lese
Mit der Lese ernten wir schließlich den Lohn für die viele Arbeit, die wir das ganze Jahr über investiert haben. Es gilt in jedem Jahr aufs Neue den richtigen Zeitpunkt zu finden, um vollreifes, gesundes Lesegut auf die Kelter zu bringen. Die Natur stellt uns hier vor eine ganz große Herausforderung. Wir lesen unsere Weinberge sowohl mit dem eigenen Vollernter als auch von Hand. Die Handlese ist dabei Selektionslese, während vollreifes Lesegut maschinell geerntet wird.
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Kellertechnik
Bei der Kellertechnik orientieren wir uns an modernen Standards ohne bewährte Traditionen aufzugeben. Je nach Rebsorte erfolgt die Gärung im Edelstahltank oder im Holzfass. Für den besonderen Geschmack bauen wir hochwertige Barrique -Rotweine auch in slowenischer Eiche aus. Größter Wert wird im Keller auf eine kontrollierte, gezügelte Gärung mit dem Ziel der optimalen Erhaltung und Entfaltung von Fruchtaromen gelegt. Bei unseren Weißweinen achten wir konsequent auf reintönige Moste, die wir über eine scharfe Klärung erhalten. Standard bei den Rotweinsorten ist dagegen die Maischegärung und der Ausbau im Holzfass.
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Ist nach dem Gärungsprozess, dem biologischen Säureabbau, Lagerung und durch entsprechende kellertechnische Behandlung dann ein vollmundiger Wein herangereift, wird er in unserer modernen Abfüllanlage auf die Flasche gefüllt. Die Flaschenfüllung in unserem Betrieb ist weitgehend mechanisiert und optimiert. In den vergangenen Jahren hat sich eine heftige Diskussion um den traditionellen Flaschenverschluss, den Naturkork, entzündet. Wir haben die konträren Standpunkte sehr aufmerksam registriert und uns nach all unseren langen Erfahrungen, Diskussionen mit Berufskollegen und zahllosen Rückmeldungen von Kunden letztendlich entschlossen, in unserem Betrieb keinen Naturkork mehr einzusetzen. Selbst ein geringer Korkgeschmack macht den besten Wein ungenießbar und damit all unsere Bemühungen zunichte. Als beste Alternative zum Naturkork erachten wir gegenwärtig die Produkte des weltweit führenden Herstellers Nomacorc, wobei wir aber weiterhin offen sind, den Markt intensiv beobachten und bestrebt bleiben, das beste Erzeugnis für unseren Wein und unsere Kunden zu verwenden.
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